Ursachen für Impotenz vermeiden

Da nun die ganz wesentlichen und wichtigen Ursachen geklärt sind, ist es nun möglich, den Blick auch auf die Prävention zu lenken. Somit kann auch dafür gesorgt werden, dass die Wahrscheinlichkeit, selbst später unter Impotenz zu leiden, noch einmal deutlich reduziert werden kann. Differenziert werden muss an diesen Stellen vor allem zwischen den verschiedenen Ursachen auf körperlicher und mentaler Ebene, die auf ganz unterschiedlicher Ebene verhindert werden können.

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Die körperlichen Ursachen

Auf der körperlichen Ebene gibt es in der Tat unterschiedliche Risikofaktoren, die es zu vermeiden gilt, um die Gefahr der Impotenz zu reduzieren. Die wichtigsten davon sind unter anderem:

  • Rauchen, Alkohol und Drogen
  • ein zu hoher Cholesterinspiegel
  • intensives Radfahren
  • wenig sportliche Aktivitäten

Bereits am ersten Punkt wird natürlich deutlich, wie sich dies auf die erektile Dysfunktion auswirken kann. Rauchen sorgt zum Beispiel für eine vermehrte Ablagerung in den Arterien, was schließlich den Blutfluss beeinträchtigen kann, der für die Erektion dringend erforderlich ist. Ein übermäßiger Alkohol- und Drogenkonsum sorgt dagegen vor allem auf neuronaler Ebene für Probleme, die die Chancen der Erregung verringern können. Eine gesunde Lebensweise bietet hier also den Vorteil, auch in Bezug auf die Potenz einem niedrigeren Risiko ausgesetzt zu sein.

 

Cholesterin und Medikamente

Ganz ähnlich wie das Rauchen wirkt sich ein zu hoher Cholesterinspiegel auf die Impotenz aus. Dies liegt ganz einfach daran, dass auch hier die Gefäße in Mitleidenschaft gezogen werden können. Auf der anderen Seite können aber auch die damit in Verbindung stehenden Medikamenten mit ihren Nebenwirkungen dafür sorgen, dass sich nicht die gewünschten Ergebnisse einstellen. Vor der Einnahme ist es daher wichtig, alle verschiedenen möglichen Nebenwirkungen möglichst genau zusammen mit einem Arzt zu besprechen. Des Weiteren ist es von Vorteil, wenn dann eine gemeinsame Entscheidung getroffen wird, aus der dann schließlich ganz klar hervorgeht, wo die Prioritäten liegen. Sollte es, auch in Bezug auf andere Medikamente, bereits klare Anzeichen für Nebenwirkungen geben, so ist es ratsam, in Rücksprache mit dem Arzt auf ein anderes Medikament zu wechseln.

 

Die Crux des Radfahrens

Auf den ersten Blick scheinen sich die letzten beiden Punkte der Aufzählung zu widersprechen, schließlich ist Radfahren eine sportliche Betätigung von höchster Intensität. Wer dabei aber Woche für Woche zu viele Kilometer abspult, derbelastet durch den Sattel wichtige Blutgefäße, die dann nach und nach eingeschränkt werden können. Am Ende sollten also gerade bei sehr ambitionierten Radsportlern entsprechende Gegenmaßnahmen in Betracht gezogen werden. So empfiehlt sich ein regelmäßiges Aufstehen mit der damit in Verbindung stehenden Entlastung der Beine, oder aber auch ein leicht nach unten geneigter Sattel, der zudem über die entsprechende Form verfügt, um die Arterien im Bereich der Hüfte zu entlasten.

 

Sportliche Aktivität

Sportliche Betätigung ist dagegen an und für sich ein sehr guter Weg, um eine Impotenz bereits von Anfang an zu vermeiden. Zum einen wird durch den Sport natürlich das Herz-Kreislauf-System gestärkt, welches für die Erektion an sich natürlich von großer Bedeutung ist. Auf der anderen Seite kann es ein Mann dadurch auch schaffen, selbst die Produktion von Testosteron weiter zu steigern, was ebenfalls für das sexuelle Befinden von sehr großer Bedeutung ist. Hier sollte natürlich in erster Linie eine Sportart gewählt werden, die einem selbst zusagt, wodurch man es automatisch leichter hat, den inneren Schweinehund immer wieder zu überwinden. Spezielle Betätigungen, die dabei einen besonders großen Effekt bieten würden, gibt es nicht.

Am Ende ist es aber auch durch diese vielen Maßnahmen nicht möglich, einen 100-prozentigen Schutz vor Impotenz zu erreichen. Dass dadurch aber das Risiko klar minimiert wird, ist auch durch wissenschaftliche Studien schon oft belegt worden.

 

Die psychischen Faktoren

Deutlich schwieriger ist es dagegen in Bezug auf die psychischen Faktoren, wirklich gute Entscheidungen zu treffen. Dies liegt vor allen Dingen auch daran, dass ebenso viele unterschiedliche Aspekte einen Einfluss haben können.Experten sprechen immer wieder gerne von der mentalen Gesundheit, um die es hier maßgeblich geht. Dies bedeutet unter anderem, dass man sich über die eigenen Emotionen im Klaren ist, was dann wiederum die Möglichkeit bietet, auf entsprechende Vorkommnisse reagieren zu können. Zwar gibt es keinen klaren Weg, der von jeglicher Seite aus für die Prävention empfohlen wird, doch Experten sind sich darüber einig, dass unter anderem die Meditation dazu beitragen kann, die belastenden Gefühle besser zu verarbeiten. Dazu zählen unter anderem eigene Erfahrungen aus früheren Beziehungen, aktuelle Probleme in der Partnerschaft, wie aber auch traumatische Erlebnisse, die vielleicht sogar direkt mit dem sexuellen Bereich zu tun haben.

 

Offene Kommunikation und Preisgabe

Die beste Möglichkeit, um psychische Schwierigkeiten von Anfang an zu vermeiden, ist aber eine ehrliche und offene Kommunikation mit der Partnerin. Dies macht es möglich, die eigenen Bedürfnisse ganz gezielt zu erfüllen, und die Gefühle somit nicht zu sehr in sich selbst zu vergraben und zu verdrängen. Wer sich auch daran orientiert, der wird auch hier eine Möglichkeit finden, um selbst besser mit der jeweiligen Situation klar kommen zu können.


Fazit

Am Ende kann man sagen, dass es nicht so einfach möglich ist, die verschiedenen Ursachen für eine Impotenz allesamt auszuschließen. Wer aber ein ausgewogenes, glückliches und gesundes Leben führt, dessen Risiko ist natürlich weitaus geringer. Auf psychischer Ebene ist es vor allen Dingen die offene und unverklemmte Kommunikation, die einen wichtigen Teil dazu beiträgt, dass es erst gar nicht zu einer erektilen Dysfunktion kommt.

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