Tipps gegen Erektionsstörungen – was kann helfen?

Erektionsstörungen gehören sicherlich nicht zu den schlimmen oder gar lebensgefährlichen Erkrankungen und Gesundheitsproblemen, stellen für die betroffenen Männer allerdings definitiv ein großes Problem dar. Daher suchen zahlreiche der Männer zunächst einmal nach Ratschlägen und Tipps, wie man selbst gegen Erektionsstörungen vorgehen kann. Zwar stehen letztendlich mit Viagra oder Cialis wirkungsvolle Medikamente zur Verfügung, aber natürlich können diese auch Nebenwirkungen haben. Daher interessieren sich zahlreiche Männer zunächst einmal für Tipps gegen Erektionsstörungen und wie man es vielleicht auf eigene Faust schafft, wieder ein erfülltes Sexualleben haben zu können.

Häufigkeit der Erektionsstörungen nimmt weiter zu

In früheren Zeiten galten Impotenz, Potenzprobleme und Erektionsstörungen meistens als Erkrankungen, die nur ältere Männer ab einem Alter von 60 Jahren betreffen. Dies hat sich mittlerweile deutlich gewandelt, denn Studien zufolge ist es aktuell so, dass 25 Prozent aller Männer bereits mindestens einmal vor ihrem 40. Lebensjahr von solchen erektilen Dysfunktionen, wie die Erektionsstörungen im Fachbereich heißen, betroffen sind. Wichtig zu wissen ist, dass Erektionsstörungen nicht nur körperliche, sondern immer häufiger auch psychische Ursachen haben können. Gerade jüngere Männer, die unter Potenzprobleme leiden, müssen den Grund zunehmend im psychischen Bereich suchen. Diese Erkenntnis ist äußerst wichtig, denn nur wenn die Ursache der Erektionsstörungen bekannt ist und insbesondere die Unterscheidung zwischen organischen und psychischen Ursachen getroffen werden kann, ist eine effektive Behandlung möglich und können Tipps gegen Erektionsstörungen auch wirken.

Was ist eine Erektionsstörung eigentlich?

Bevor wir näher darauf eingehen, welche Tipps es bei Erektionsstörungen gibt, möchten wir noch einmal kurz definieren, worum es sich bei einer Erektionsstörung eigentlich handelt. In der Fachsprache wird von einer sogenannten erektilen Dysfunktion gesprochen. Diese ist so definiert, dass der betroffene Mann nicht mehr fähig ist, eine ausreichende Erektion zu bekommen bzw. diese über einen etwas längeren Zeitraum zu halten, damit normaler Geschlechtsverkehr möglich ist. Stattdessen findet die Erektion entweder gar nicht statt oder der Penis erschlafft bereits nach wenigen Sekunden wieder. Neben den organischen Ursachen kommt es immer häufiger auch aufgrund der Lebenssituation zu Erektionsstörungen, wobei vor allem die folgenden Risikofaktoren immer öfter auftreten:

  • Drogenkonsum
  • Alkoholkonsum
  • Rauchen
  • Stress
  • Leistungsdruck

Wie Sie bereits an dieser Auflistung sehen, gibt es eine ganze Reihe von Ursachen, bei denen keine organische Erkrankung dafür sorgt, dass Erektionsprobleme bestehen. Dies ist zwar auf der einen Seite traurig, auf der anderen Seite erhöht dies allerdings auch die Chancen, dass man beim Beherzigen einiger Tipps gegen Erektionsstörungen selbst etwas tun kann, damit die Potenzprobleme beseitigt werden.

Gesunde Ernährung von großer Bedeutung

Eine Ursache von Erektionsstörungen, die viele Jahre lang deutlich unterschätzt wurde, ist eine falsche Ernährung. Insbesondere eine zu zucker- und fetthaltige Ernährung kann nämlich dazu führen, dass sich Ablagerungen in den Adern bilden, die sogenannte Arterienverkalkung. Aber auch eine Unterversorgung von Mineralien und Vitaminen kann definitiv dazu führen, dass letztendlich sogar Erektionsprobleme auftreten können. Die Ernährung hat nämlich grundsätzlich einen großen Einfluss auf die Durchblutung im Körper, somit auch auf die Durchblutung der Geschlechtsorgane, die natürlich eine Grundvoraussetzung für eine ausreichende Erektion darstellt. Um Erektionsstörungen entgegenzuwirken oder im besten Fall sogar Potenzstörungen zu beheben, ist es daher äußerst wichtig, auf eine gesunde Ernährung zu achten. Dazu zählen zum einen die Grundlagen, wie zum Beispiel eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen. Zum anderen gibt es aber auch einige Nahrungsmittel, die die Eigenschaft besitzen, die Libido steigern zu können, wie zum Beispiel:

  • Lachs
  • Austern
  • Bananen
  • Nüsse
  • Meerrettich
  • Knoblauch
  • Ingwer
Tipps bei Erektionsstörungen nutzen

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Die zuvor genannten Nahrungsmittel haben unterschiedliche Eigenschaften, die sich im Zuge der Ernährung positiv auf die Erektion auswirken können. So sind beispielsweise Nüsse dafür bekannt, dass sie zahlreiche essenzielle Fette beinhalten, die wiederum wichtig für die Produktion männlicher Hormone sind. Austern hingegen haben einen hohen Gehalt an Zink, der wiederum die Eigenschaft besitzt, zur Verbesserung des Spermas beizutragen und eine Erektion zu fördern. Abgesehen von dieser Auflistung gibt es noch einige weitere Nahrungsmittel, die durchaus förderlich sein können und im besten Fall dazu beitragen, Erektionsstörungen zu beseitigen.

Sauerstoffmangel sollte vermieden werden

Ein weiterer Tipp, wie Sie gegen Erektionsstörungen vorgehen können, besteht darin, einen Sauerstoffmangel möglichst zu vermeiden. Vermutlich werden Sie sich nun an dieser Stelle fragen, was damit gemeint ist, denn im normalen Alltag kommt es natürlich nicht zu einem solchen Mangel an Sauerstoff. Dennoch handelt es sich beim Sauerstoffmangel durchaus um Problem, welches bisher noch nicht weitgehend erforscht war, in den vergangenen Jahren aber durchaus in den Fokus geraten ist. Mittlerweile konnte nämlich nachgewiesen werden, dass insbesondere starkes Schnarchen und damit verbundene Atemaussetzer in der Nacht zu Sauerstoffmangel und somit zu Erektionsproblemen führen können. Da Atemaussetzer stets mit einem Sauerstoffmangel verbunden sind, erhöhen Sie das Risiko der erektilen Dysfunktion. Der Grund besteht darin, dass die ausreichende Sauerstoffversorgung natürlich eine entscheidende Grundlage dafür ist, dass das Blut wie gewünscht fließt und somit auch eine gute Erektion stattfinden kann. Wenn Sie tatsächlich unter Schlafapnoe und dem Aussetzen der Atmung leiden, sollten Sie daher zunächst dieses Problem angehen und können damit im besten Fall sogar Ihre Erektionsstörungen beseitigen.

Partnerschaft festigen und miteinander reden

Ein nicht zu unterschätzender Tipp gegen Erektionsstörungen besteht darin, dass Sie einen partnerschaftlichen Umgang pflegen und möglichst über alle Probleme und Sorgen mit dem Partner reden. Immer häufiger sind nämlich Probleme in der Beziehung ein Auslöser für Erektionsstörungen, die auf diese Weise beseitigt oder im besten Fall sogar von vorneherein verhindert werden können. Mitunter bestehen Missverständnisse oder es werden unnötige Vorwürfe gemacht, die sich durch ein Gespräch aufklären lassen. So trägt eine funktionierende Partnerschaft in größerem Umfang dazu bei, dass es nicht zu Erektionsstörungen kommt.

Sport ist gut, aber nicht zu viel

Manche Männer versuchen es bei Potenzproblemen mit sehr viel Sport, um so beispielsweise den Stoffwechsel anzuregen und für eine erhöhte Libido zu sorgen. Sport zu treiben ist zwar definitiv empfehlenswert und gehört auch zu einer gesunden Lebensweise mit dazu. Allerdings sollten Sie es nicht übertreiben, denn falls Sie sich beim Sport verausgaben, wird dadurch die Produktion der Sexualhormone reduziert. Zwar erhalten Sie zunächst aufgrund der ausgeschütteten Hormone eine Art Glücksgefühl, aber gleichzeitig wird die sexuelle Erregung eben gehemmt. Wer gezielt etwas gegen Erektionsstörungen auf sportlicher Basis tun möchte, für den bietet sich zum Beispiel das Beckenbodentraining an, welches ein häufiger Tipp bei Erektionsstörungen ist. Mittlerweile ist es sogar erwiesen, dass bestimmte Trainingsübungen im Bereich des Beckenbodens dazu beitragen können, einerseits den vorzeitigen Samenerguss zu verhindern, aber andererseits können eben im besten Fall auch Erektionsstörungen beseitigt werden.

Stress so gut es geht vermeiden

Ein weiterer Tipp bei Erektionsstörungen besteht darin, dass Sie Stress möglichst reduzieren oder im optimalen Fall gänzlich vermeiden. Wie eingangs bereits erwähnt, gehören psychische Probleme, zu denen sicherlich auch Leistungsdruck und Stress zählen, mittlerweile zu den häufigsten Ursachen von Potenzproblemen. Daher ist es wichtig, den Stress zu reduzieren, was oftmals bereits ausreicht, um vorhandene Potenzprobleme zu beseitigen. Nicht selten ergibt sich aus dem Stress heraus sogar ein Teufelskreislauf, der darin besteht, dass Stress häufig dazu führt, dass keine befriedigende Erektion erreicht wird, was für die nächsten Male bereits zu einem Leistungsdruck verbunden mit Versagensängsten führt. Diesen Teufelskreis können Sie unterbrechen durchbrechen, indem Sie mit Ihrer Partnerin sprechen und den Stress reduzieren. Hilfreich ist öfter auch eine zusätzliche Anregung der Libido und sexuelle Stimulation, beispielsweise durch Pornofilme oder indem Sie s in Ihr Liebesleben einbinden.

Wenn nichts hilft: Wirksame Medikamente nutzen

Insbesondere unter der Voraussetzung, dass die Erektionsstörungen organische Ursachen haben, stehen mit Viagra, Cialis oder auch Levitra wirksame Medikamente zur Verfügung. Sollten alle zuvor genannten Maßnahmen und Tipps bei Erektionsstörungen nicht helfen, ist es durchaus ratsam, dass Sie sich zunächst einmal mit Ihrem Arzt darüber unterhalten, ob nicht eins dieser wirksamen Medikamente eingesetzt werden kann. Es müssen allerdings nicht zwangsläufig die sogenannten Potenzpillen sein, denn je nach Ursache der Erektionsstörungen können durchaus auch andere Medikamente zum Einsatz kommen, beispielsweise bei einem nachgewiesenen Testosteronmangel. Auch aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie unbedingt zunächst herausfinden, welche Ursache die Erektionsstörungen haben. Nur dann können Tipps bei Erektionsstörungen helfen und eventuell wirksame Medikamente richtig zum Einsatz kommen.

Bildquelle: #121490257 – © Stockwerk-Fotodesign – Fotolia.com

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