Sexleben verbessern mit Potenzmitteln – wann funktioniert das?

Umfragen ergeben immer wieder, dass ein zufriedenstellender Sexualverkehr für Paare eine große Bedeutung für die Zufriedenheit und für das gesamte Funktionieren der Beziehung hat. Leider ist es immer häufiger so, dass gerade Männer den Ansprüchen nicht mehr genügen können, weil sie beispielsweise unter Erektionsstörungen leiden. Da ein erfülltes Sexleben jedoch für die weitaus meisten Paare wichtig ist und bei Problemen auf Dauer definitiv die Beziehung gefährden kann, setzen sich Männer vermehrt mit der Frage auseinander, wie sie ihr Sexualleben wieder verbessern können. Eine Möglichkeit ist es, zu sogenannten Potenzmitteln zu greifen, beispielsweise Viagra oder Cialis. Wir möchten Sie gerne im folgenden Beitrag darüber informieren, ob und wenn ja, wie Sie Ihr Sexleben verbessern mit Potenzmitteln.

Die Ursache für die Potenzprobleme herausfinden

Sexleben kann manchmal mit Potenzmitteln verbessert werden

© Schlierner / Fotolia

Untersuchungen zeigen, dass statistisch betrachtet mittlerweile in Deutschland jeder dritte Mann zumindest vorübergehend unter Erektionsstörungen bzw. unter einer Potenzschwäche leidet. Bei vielen Männern handelt es sich dabei nur um vorübergehende Störungen, die beispielsweise durch zu viel Stress oder anderer äußere Einflüsse im Alltagsbereich negativ beeinflusst wurden. Schätzungsweise jeder fünfte Mann leidet allerdings mindestens ab einem gewissen Alter unter regelmäßigen Erektionsstörungen. Daher besteht der erste Schritt auf dem Weg dorthin, das Sexleben zu verbessern, wobei Potenzmittel helfen können, darin, die Ursache herauszufinden. 

Dieser Schritt ist definitiv nicht einfach, denn grundsätzlich können Erektionsstörungen und Potenzprobleme zahlreiche Ursachen haben. Eine grobe Einteilung ist zunächst einmal sinnvoll, sodass man zwischen körperlichen und psychischen Ursachen unterscheidet. Zu den physischen Ursachen, die relativ häufig zu Potenzproblemen führen können, gehören beispielsweise:

  • Schäden im Bereich der Nerven
  • Diabetes
  • Zu hoher Cholesterinspiegel
  • Arteriosklerose
  • Zu geringer Blutfuß im Genitalbereich

Diese physischen Probleme und weitere körperliche Ursachen können dazu führen, dass Männer regelmäßig an Erektionsstörungen leiden. Insbesondere bei jüngeren Erwachsenen, die sich beispielsweise im Alter zwischen 18 und 30 Jahren befinden, nehmen allerdings die psychischen Ursachen für die Erektionsstörungen in den vergangenen Jahren erheblich zu. Wenn wir einmal einen konkreten Blick auf die möglichen psychischen Ursachen werfen, finden sich insbesondere die folgenden Gründe und Auslöser:

  • Stress
  • Leistungsdruck
  • Allgemeine Anspannung
  • Probleme in der Partnerschaft
  • Geldsorgen oder berufliche Probleme
  • Versagensängste

All diese psychische Faktoren wirken sich negativ auf das seelische Befinden aus, sodass die betroffenen Männer oftmals einen deutlich verringerten Sexualtrieb haben und vereinfacht dargestellt gar keine Lust mehr auf sexuelle Kontakte besitzen. Besteht dieser Zustand über einen längeren Zeitraum, können die psychischen Probleme sich tatsächlich auch körperlich auswirken.

Aus dem Alltag ausbrechen und Spannungen abbauen

Bei den zuvor genannten Ursachen ist es auf keinen Fall so, dass Sie Ihr Sexleben nur verbessern, indem Sie zum Potenzmittel greifen. Insbesondere bei den psychischen Ursachen kann es bereits helfen, sich mit den Problemen auseinander zusetzen, die Alltagsroutine zu durchbrechen und insgesamt im Hinblick auf den Partner wieder eine höhere Spannung aufzubauen. Es geht hier demnach insbesondere darum, sich von belastenden Problemen zu lösen, besser zu entspannen und somit auch wieder mehr Lust auf Sex zu haben. Bei körperlichen Ursachen funktioniert dies natürlich in den meisten Fällen nicht, wenn die Erektionsstörung beispielsweise durch einen zu geringen Blutfluss im Genitalbereich verursacht wird. In diesem Fall können tatsächlich Potenzmittel helfen, denn diese wirken rein körperlich und erzielen bei physischen Ursachen eine sehr gute Wirkung.

Wie wirken Potenzmittel?

Potenzmittel wie Viagra, Cialis oder Levitra wirken auf einer chemischen Basis. Vereinfacht dargestellt bewirkt das Potenzmittel, dass ein erhöhter Blutfluss im Genitalbereich stattfindet, sodass beispielsweise mehr Blut in die Schwellkörper fließt, sodass wiederum eine Erektion nicht nur stärker ausfallen kann, sondern darüber hinaus auch länger anhält. Ein häufiger Irrtum besteht allerdings darin, dass Potenzmittel die Libido anlegen können. Dies ist falsch und auch nicht gewollt, denn sonst würden Sie tatsächlich beispielsweise in der Öffentlichkeit eine Erektion bekommen, ohne dies zu wollen und ohne gerade sexuell erregt zu sein. Stattdessen funktionieren sämtlich Potenzmittel so, dass der gewünschte Effekt nur dann eintritt, wenn Sie bereits sexuell stimuliert sind. Aus diesem Grund ist es auch häufig so, dass Potenzmittel wie Viagra oder Cialis nur bei körperlichen Ursachen helfen, nicht aber unter der Voraussetzung, dass Sie beispielsweise gestresst sind und ohnehin gerade kein Interesse an sexuellen Kontakten haben.

Sexleben verbessern mit Potenzmitteln und Partnerschaft retten

Nicht immer führen Potenzprobleme beim Mann zu einer echten Krise in der Partnerschaft, aber natürlich gibt es jährlich viele Tausend Beziehungen, die aufgrund von Problemen im Bett scheitern. Damit es erst gar nicht so weit kommt, ist es tatsächlich wichtig, dass Sie möglichst schnell die Ursache für Ihre Potenzstörungen herausfinden. Stellt der Arzt dann physische Ursachen fest, kommt es häufig auf den Versuch an, ein Potenzmittel einzunehmen. Die erste Beratung und Diagnose sollte tatsächlich bei Ihrem Mediziner vor Ort stattfinden. Wurde die Ursache diagnostiziert und müssen Sie die Potenzmittel erst einmal für einen unbestimmten Zeitraum einnehmen, bietet sich als Alternative zum ständigen Rezept seitens des Hausarztes durchaus an, das System der Ferndiagnose zu nutzen. Dort erhalten Sie Cialis, Levitra oder Viagra per Ferndiagnose und müssen nicht jedes Mal Ihren Arzt aufsuchen, um ein Rezept ausstellen zu lassen.

Grundsätzlich ist es also auf jeden Fall möglich und auch wichtig, das eigene Sexleben zu verbessern, indem Potenzmittel eingenommen werden können. Dies sollte allerdings möglichst nicht ohne vorherige ärztliche Untersuchung erfolgen, denn sind beispielsweise psychische Gründe für die Potenzprobleme verantwortlich, können auch Potenzmittel in aller Regel nicht helfen.

 

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