Sorgt die Nikotinsucht für Impotenz?

Um gegen das Phänomen der Impotenz erfolgreich vorgehen zu können, ist es zu Beginn erst einmal von sehr großer Bedeutung, die Ursache dahinter zu erfahren. In der Praxis treten dabei viele unterschiedliche Risikofaktoren zutagen, auf die geachtet werden sollte. Unter anderem trägt aber auch ein hoher Konsum von Nikotin einen Teil dazu bei, dass die Wahrscheinlichkeit, unter einer erektilen Dysfunktion oder anderweitigen Sexualproblemen zu leiden, steigt. Doch worin liegt der Einfluss dieser Stoffe nun genau begründet?

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Warum sorgt Rauchen für Impotenz?

Die Wissenschaft ist sich aktuell noch nicht darüber einig, welcher der in Tabakwaren enthaltenen Stoffe nun maßgeblich dafür verantwortlich ist, dass sich die Gefahr der Impotenz erhöht. Doch es konnte bereits vor Jahrzehnten gezeigt werden, dass übermäßiges Rauchen unter anderem für Ablagerungen innerhalb der Gefäße des menschlichen Körpers sorgen kann. Diese bestehen vor allem aus Fett und Kalk, werden in der Medizin als sogenannter Plaque bezeichnet und können zu ernsthaften Problemen führen. Zwar besitzt wirklich jeder Mensch in gewissem Umfang solche Ablagerungen, doch bei einem wirklich gesunden Lebensstil führen diese selbst im Alter nur selten zu Problemen.

Das Rauchen sorgt nun für eine verstärkte Ablagerung der verschiedenen Substanzen an der Innenseite der Gefäße.Im Laufe der Jahre verengt sich dadurch der Durchmesser der Arterien, sodass das Blut langsamer im Körper zirkulieren kann.

Bei dicken Schlagadern macht dies zu Beginn zwar keinen großen Unterschied, doch dünnere und feinere Gefäße werden bereits recht schnell in Mitleidenschaft gezogen und können unter Umständen sogar ganz verschlossen werden. Ein Teil dieser sogenannten Kapillaren befindet sich beim Mann im Bereich der Genitalien und sorgt für den geregelten Blutfluss, der für den Aufbau einer Erektion unbedingt notwendig ist. Bei sexueller Erregung muss sich der Blutstrom in den Penis um das 700-fache erweitern, um die gewünschten Effekte zu erreichen. Es handelt sich also um eine körperliche Ursache, die durch das Rauchen begünstigt wird.

Dieser sensible Ablauf kann durch den Konsum von Nikotin entscheidend beeinflusst werden, wodurch sich unter anderem eine erektile Dysfunktion einstellt.

 

Wie kann ich mir das Rauchen abgewöhnen?

Dass bereits wenige Zigaretten für die Gesundheit eine ernstliche Auswirkung haben, ist nicht von der Hand zu weisen. Dennoch richtet sich der Appell, den eigenen Konsum zumindest entscheidend zu reduzieren, gerade an die starken Raucher. Diese sollten verschiedene Tricks anwenden, um mit diesem zu begrüßenden Vorhaben nicht zu scheitern. Bereits in der ersten Phase sollte der Plan möglichst vielen Bekannten und Freunden erzählt werden, um sich selbst einen gewissen sozialen Druck aufzubauen. Sollten die eigenen Pläne schließlich nicht dauerhaft durchgehalten werden können, so könnte dies das eigene Bild in den Augen der anderen Menschen verändern.

Gleichzeitig sollten von Anfang an klare Ziele formuliert werden, die es zu erreichen gilt. Wer dies macht, der hat den entscheidenden Vorteil auf seiner Seite, dass sich die Erfolge direkt messen lassen, wodurch eine zusätzliche Motivation entsteht. Wer sich dagegen direkt vornimmt, von nun an nie wieder zur Zigarette zu greifen, der hat praktisch nie die Möglichkeit, sich für das erfolgreiche Erreichen des Ziels zu belohnen. Stattdessen kann nach einem gewissen Zeitraum, von zum Beispiel einer Woche, bereits ein kleiner Teilerfolg gefeiert werden. So entsteht der eigene Ansporn nicht mehr nur aus der Angst vor dem Scheitern heraus, sondern auch aus der Aussicht auf echte Fortschritte und neue Möglichkeiten.

 

Hilfsmittel und Verhaltensmuster

Auf dem Markt gibt es in diesen Tagen zusätzlich noch das eine oder andere Hilfsmittel, das dazu eingesetzt werden könnte, um den Prozess noch einfacher zu machen. Wer daher zum Beispiel das Nikotinpflaster dazu nutzen möchte, um sich den Weg während des Entzuges zu ebnen, sollte dies stets in einem geeigneten Rahmen machen. Denn ansonsten besteht doch die Gefahr, dass das Hilfsmittel plötzlich sogar den Status einer Ersatzdroge erreicht, was es natürlich von Beginn an zu verhindern gilt.

Wir Menschen sind zugleich sehr stark auf optische und haptische Reize gepolt, was wir durchaus dafür nutzen können, um uns das Rauchen abzugewöhnen. Wer Zigaretten und Feuerzeug die ganze Zeit über sichtbar auf dem Tisch liegen hat, dem fällt es deutlich schwerer, den eigenen Vorsatz aufrechtzuerhalten. Werden die entsprechenden Waren dagegen entsorgt und gar nicht erst neu beschafft, so ist es von Anfang an leichter, die gewünschten Ziele zu erreichen.

 

Fazit

Verursacht die Nikotinsucht Impotenz? Am Ende sollte dabei natürlich auch die eigene Willenskraft eine Rolle spielen, indem zum Beispiel die verschiedenen Vorteile abgerufen werden, die das Leben als Nichtraucher bereithält. Neben der immensen Kostenersparnis, die zum Beispiel für angenehme Dinge wie einen Urlaub reinvestiert werden könnte, geht es dabei eben auch um die Verbesserung der gesundheitlichen Lage, die sich auch positiv auf die Impotenz auswirkt.

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