Nahrungsergänzungsmittel gegen Impotenz

In vielen Sportarten ist es inzwischen üblich, die Ernährung durch die Einnahme sogenannter Nahrungsergänzungsmittel zu ergänzen, um dem Körper die wichtigen Nährstoffe in konzentrierter Form zur Verfügung zu stellen. Einige dieser Produkte sind auch der Potenz dienlich, weshalb sie unter anderem zur Behandlung einer Erektilen Dysfunktion eingesetzt werden können. Um einen Überblick darüber zu gewinnen, welche Produkte dabei wichtig sind, sollte erst eine Betrachtung der jeweiligen Wirkungsweise erfolgen.

Grundsätzlich ist es nicht immer möglich, der Impotenz auf diesem Wege entgegenzuwirken. Wer das Phänomen zum Beispiel auf körperliche Schäden zurückführen kann, die auf einer Operation oder einem anderweitigen Eingriff beruhen, der wird damit keine sonderlich guten Aussichten haben. Auch bei psychischen Ursachen, wie sie zum Beispiel durch Leistungsdruck, Stress oder traumatische Erlebnisse zurückzuführen sind, ist keine Linderung zu erwarten. Sollte die Erektile Dysfunktion allerdings auf einer eingeschränkten Gesundheit, oder einem ungesunden Lebensstil beruhen, so ist es durchaus möglich, die Heilung durch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln zusätzlich zu unterstützen.

Folgende Präparate stehen dabei immer wieder im Blickpunkt:

  • Arginin
  • Zink und Magnesium
  • essentielle Aminosäuren

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Der Einsatz von Arginin

Bei Arginin handelt es sich um eine semiessentielle Aminosäure, die der Körper benötigt, um die wichtigen Stoffwechselprozesse in Gang zu halten. Arginin kann der Organismus selbst nur in geringem Maße synthetisieren, sodass wir stetig auf eine zusätzliche Aufnahme über die Nahrung angewiesen sind. In unserer üblichen Ernährung wäre es beispielsweise über Lebensmittel wie Kürbiskerne, Pinienkerne, Walnüsse oder Erdnüsse möglich, den Körper ganz gezielt mit Arginin zu unterstützen.

 

Die Wirkung im Körper

Gleichsam ist es natürlich die Wirkung der Aminosäure, auf die geachtet werden muss. Arginin sorgt im Körper dafür, dass sich die Blutgefäße weiten, wodurch die Zirkulation des Blutes stark angeregt wird. Bereits an dieser Stelle lassen sich klare und eindeutige Parallelen zu Potenzmitteln zu erkennen. Diese sorgen in vielen Fällen ebenfalls für eine Weitung der Blutgefäße, was wiederum eine Erektion ermöglicht. Genau dieser Effekt kann auch über die Aminosäure erreicht werden, wobei das Ausmaß der Wirkung hier deutlich geringer ist. Der Vorteil zur medikamentösen Therapie besteht deshalb darin, dass auf die hohe Zufuhr der Wirkstoffe verzichtet werden kann. Arginin wird vom Organismus derweil nicht als Fremdkörper erkannt, wodurch eine Immunreaktion verhindert wird und es nicht zur Ausbildung von unerwünschten Nebenwirkungen kommt. Die richtige Dosierung des Nahrungsergänzungsmittels sollte dabei an individuelle Faktoren wie beispielsweise die Körpergröße angepasst werden. Die Rücksprache mit einem Arzt ist zu empfehlen und gerade bei Herzkrankheiten oder vorliegenden Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems empfehlenswert.

 

Gesteigerte Testosteronproduktion durch Nahrungsergänzung

Andere Nahrungsergänzungsmittel orientieren sich vor allem an der Produktion von Testosteron im Körper. Viele Studien konnten inzwischen eine klare Korrelation zwischen einer ausreichenden Zufuhr der Mikronährstoffe Zink und Magnesium und einer gesteigerten Potenz feststellen. Neben den Produkten auf dem Markt der Supplemente würde sich die natürliche Alternative unter anderem in Sonnenblumenkernen und Bananen bieten. Um allerdings von einer vereinfachten Einnahme und einer höheren Konzentration der Nährstoffe profitieren zu können, gibt es auch hier entsprechende Angebote im Bereich der Nahrungsergänzung.

Zum einen gibt es zahlreiche komplexe Vitamin- und Mikronährstoffpräparate, die von sich behaupten, das komplette Spektrum abzudecken. Um aber ganz gezielt dies Zufuhr von Zink und Magnesium erhöhen zu können, kann auf einzelne Produkte gesetzt werden, in denen jeweils ausschließlich Zink und Magnesium enthalten sind. Der eigene Bedarf orientiert sich dabei unter anderem am Körpergewicht und der körperlichen Aktivität. Eine erhöhte Zufuhr ist nicht zu empfehlen, da überschüssige Mikronährstoffe zwar einfach wieder ausgeschieden werden, die Nieren dabei aber einer unnötigen Belastung unterliegen.

Weitere Alternativen

Immer wieder stehen auch andere Produkte im Verdacht, eine Erektile Dysfunktion aus der Welt schaffen zu können. Hier sollte der Verbraucher aber unterscheiden, von welchen Supplementen tatsächlich eine nützliche Wirkung zu erwarten ist und wo es sich nur um ein leeres Versprechen handelt. Gerade essentielle Aminosäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann und die daher zwingend über die Nahrung aufgenommen werden können, werden gerne zu den entsprechenden Möglichkeiten gezählt. Die Wissenschaft konnte bisher in jedem Fall lediglich Korrelationen und keine eindeutigen Zusammenhänge beweisen.

Es gilt allerdings als sicher, dass Nahrungsergänzungsmittel gemeinsam mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung die Gesundheit langfristig verbessern können. Genau diese gesteigerte Gesundheit ist es am Ende wiederum, die für entsprechende Vorteile bei der Überwindung von Sexualproblemen sorgen kann.

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