Masturbations-Therapie: Bessere Erektion durch Training?

Eine zunehmende Anzahl der Männer in Deutschland wird schon in jüngeren Jahren impotent bzw. hat mit Potenzstörungen zu kämpfen. Zwar gibt es auf der einen Seite wirksame Mittel, die in vielen Fällen helfen können. Dazu gehören unter anderem die Arzneimittel Viagra, Cialis oder auch Levitra. Auf der anderen Seite möchten Männer natürlich zunächst einmal nicht unbedingt auf solche Potenzmittel zurückgreifen, sondern auf anderem Wege versuchen, die bestehenden Erektionsprobleme wieder in den Griff zu bekommen. Neben bestimmten Lebensmitteln, Naturheilverfahren und zahlreichen Maßnahmen, die nicht unbedingt wirksam sind, gibt es jetzt eine Art Übung, welche die Potenz steigern soll. Es handelt sich dabei um die sogenannte Masturbations-Therapie.

Erektionsstörungen können die Partnerschaft stark belasten

Zwar geben die Bundesbürger in vielen Umfragen immer wieder an, dass Sex nicht der wichtigste Teil einer Beziehung ist. Dennoch möchten die meisten Deutschen auf der anderen Seite innerhalb ihrer Partnerschaft ein erfülltes Sexleben haben. Demzufolge können Erektionsprobleme dazu führen, dass die Partnerschaft auf Dauer stark belastet wird und es im schlimmsten Fall sogar aus diesem Grund zu einer Trennung kommt. Der Frust betrifft nicht nur die betroffenen Frauen, sondern auch die Männer selbst, die unter Erektionsprobleme leiden, haben stark damit zu kämpfen. Oftmals wirken sich sogar zunächst kleinere körperliche Probleme so auf die Psyche aus, dass die Erektionsstörung letztendlich gar nicht mehr durch eine körperliche Funktionsstörung verursacht wird, sondern durch mangelndes Selbstwertgefühl, verlorenes Selbstbewusstsein oder Depressionen. Aus diesem Grund ist es wichtig, Erektionsstörungen möglichst schon früh zu bekämpfen, was nicht zwingend sofort über Medikamente geschehen muss.

Welche Ursachen können Erektionsstörungen haben?

Es gibt zahlreiche Ursachen, die zu Erektionsstörungen führen können und die sich insbesondere in zwei Gruppen einteilen lassen, nämlich psychische und physische Ursachen. Immer öfter sind es tatsächlich psychische Probleme, die sich negativ auf die Potenz auswirken können. Dazu gehören beispielsweise:

  • Stress
  • Leistungsdruck
  • zu hohe Ansprüche
  • Überforderung
  • Probleme in der Partnerschaft

Bei diesen psychischen Ursachen ist es oftmals für bestimmte Maßnahmen und Behandlungsmethoden sowie Medikamente schwer bis unmöglich, eine Verbesserung zu erzielen. Stattdessen müssen die Betroffenen etwas an ihrer Einstellung ändern oder in schlimmeren Fällen eine psychiatrische Behandlung durchführen lassen. Allerdings gibt es auf der anderen Seite natürlich auch zahlreiche körperliche Ursachen bzw. Erkrankungen, welche die Potenz negativ beeinflussen könnten. Hier stehen mittlerweile mit Viagra, Cialis und einigen weiteren Arzneimitteln wirksame Medikamente zur Verfügung. Aufgrund von Nebenwirkungen möchten allerdings zahlreiche Männer zumindest im Anfangsstadium zunächst anderweitig versuchen, ihre Erektion wieder zu steigern. Eine Maßnahme, die sicherlich auf ihre Wirkungsfähigkeit hin noch genauer überprüft werden muss, ist die sogenannte Masturbations-Therapie.

Potenz durch Masturbations-Therapie stärken

Bevor Sie mit der Masturbations-Therapie versuchen, ihre Erektionsfähigkeit wieder zu verbessern, sollten Sie zunächst einmal die wahrscheinliche Ursache der Störungen kennen. Handelt es sich um Stress, Leistungsdruck oder psychische Probleme, kann die Masturbations-Therapie tatsächlich anschlagen. Demgegenüber sind es vor allen Dingen körperliche Ursachen und Erkrankungen im Organbereich, bei denen die Masturbations-Therapie vermutlich keine direkte Verbesserung erreichen kann. Die Masturbation-Therapie basiert auf der sogenannten Teasing-Technik, die insbesondere dann zum Einsatz kommt, falls Männer unter einem vorzeitigen Samenerguss leiden. Zwar gibt es auch bei diesem gesundheitlichen Problem wirksame Medikamente, aber durch die Teasing-Technik lässt sich oftmals bereits ein zufriedenstellendes Ergebnis in der Hinsicht erzielen, als dass aus dem frühzeitigen Samenerguss eine Ejakulation wird, die zur rechten Zeit stattfindet.

Masturbations-Therapie kann erfolgreich sein

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Was beinhaltet die Teasing-Technik?

Die Teasing-Technik basiert darauf, dass der Penis des Mannes beim Geschlechtsverkehr solange stimuliert wird, bis Sie sich kurz vor dem Höhepunkt (Orgasmus) befinden. Genau an dieser Stelle wird die Stimulation allerdings abgebrochen, und zwar für einen Zeitraum von 20-30 Sekunden. Anschließend setzen Sie den Geschlechtsverkehr fort, um dann kurz vor dem erneuten Orgasmus wieder zu unterbrechen. Auf diese Weise ist es möglich zu erlernen, die eigene Lust zu kontrollieren und den Orgasmus ganz gezielt hinauszuzögern. Diese Technik ist also insbesondere dann Erfolg versprechend, wenn Sie unter einem vorzeitigen Samenerguss leiden.

Wie funktioniert die Masturbations-Therapie?

Die Masturbations-Therapie, die dazu führen soll, dass die Potenz wieder gesteigert wird, funktioniert auf einer ganz ähnlichen Grundlage wie die zuvor beschriebene Teasing-Technik. Der gravierende Unterschied besteht allerdings darin, dass die Masturbations-Therapie nicht zusammen mit dem Partner stattfindet, also nicht – wie bei der Teasing-Technik – während des Geschlechtsverkehrs ausgeübt wird. Stattdessen stimulieren betroffene Männer ihren Penis alleine, wie es bei der Masturbation im Normalfall ohnehin üblich ist. Nachdem ein erigierter Penis erreicht es, wird die Stimulation unterbrochen, sodass der Penis wieder erschlafft. Anschließend findet eine erneute Stimulation statt. Wissenschaftler erklären die Möglichkeit der Wirkung so, dass der Wechsel von kommender und wieder gehender Erektion dazu führt, dass durch dieses Training die Potenz – vor allem vor dem Hintergrund einer gestärkten Psyche – gesteigert wird. Dieser Wechsel sollte möglichst dreimal hintereinander stattfinden, während dann beim vierten Mal ein Orgasmus zugelassen wird.

Masturbations-Therapie soll Selbstbewusstsein stärken

Das Ziel der Masturbations-Therapie besteht in erster Linie darin, das Selbstbewusstsein des von Potenzproblemen betroffenen Mannes wieder zu stärken. Durch die Masturbationstherapie lernen Männer mit Erektionsproblemen, dass ihr Penis sehr wohl noch in der Lage ist, mehrmals hintereinander eine ausreichende Erektion zu erreichen. Letztendlich führt diese positive Erfahrung im Zusammenspiel mit der Übung als solcher dazu, dass der Mann sich beim Geschlechtsverkehr später nicht mehr so unter Druck gesetzt und entspannter bleiben kann. Er lernt zum Beispiel auf Grundlage der Masturbations-Therapie, dass es kein größeres Problem ist, wenn der Penis nicht während des gesamten Verkehrs steif bleibt, sondern zwischendurch immer mal wieder erschlafft. Er kann sich letztendlich nämlich darauf verlassen, dass dieses Erschaffen nur vorübergehend ist, was eine wichtige Erkenntnis ist.

Die Therapie ist also vor allem eine mögliche Alternative, wenn….

  • Selbstvertrauen fehlt
  • Zu viel Stress beim Sex
  • hoher Erfolgsdruck herrscht
  • Entspannung beim Sex fehlt

Wem kann die Masturbations-Therapie helfen?

Die Masturbations-Therapie ist insbesondere für Männer geeignet, deren Potenzprobleme eher psychische Ursachen haben. Gemeint sind damit in erster Linie Stress, Leistungsdruck und zu hohe Ansprüche sowie Angst davor, keine ausreichende Erektion mehr zu bekommen. Durch das Training erfahren Männer, dass sie sehr wohl noch in der Lage sind, eine ausreichende Erektion zu generieren, auch wenn das Glied zwischendurch erschlafft. Dies steigert das Selbstbewusstsein, macht entspannter und führt häufiger dazu, dass sich die Potenzprobleme nach einiger Zeit erledigt haben.

Voraussichtlich nicht wirksam ist die Masturbations-Therapie allerdings unter der Voraussetzung, dass es tatsächlich körperliche Ursachen für die Potenzprobleme gibt. Zwar kann durch das Training in gewissem Maße auch der Blutfluss in den Penis angeregt werden, aber ab einem gewissen Grad sind diese Übungen wirkungslos. In solchen Fällen sollte ohnehin zunächst ein Arzt aufgesucht werden, um die Ursache für die Erektionsprobleme zu finden. Anschließend stehen dann bei passender Indikation wirksame Medikamente zur Verfügung.

Viagra, Levitra oder auch Cialis können Sie übrigens nach dem ersten Rezept durch Ihren Hausarzt oder Urologen anschließend auf unserer Webseite ohne ein erneutes Rezept Ihres Hausarztes bestellen. Stattdessen findet eine Online-Konsultation statt und der mit uns kooperierende Mediziner stellt Ihnen das benötigte Rezept aus, sodass die Verschreibung gesetzeskonform und völlig legal ist.

Allgemeiner Tipp: Sex nicht so wichtig nehmen

Unabhängig davon, dass durch die Masturbations-Therapie das Selbstbewusstsein der Männern gestärkten werden kann, sodass sich die Erektionsprobleme im Idealfall so beseitigen lassen, lautet ein Tipp zahlreicher Experten, Sex als solchen nicht zu wichtig zu nehmen. Insbesondere sollte die Erektion nicht der einzige Maßstab dafür sein, ob man ein zufriedenstellendes Sexualleben hat und mit der Partnerschaft glücklich ist. Zahlreiche Männer sehen den Geschlechtsakt nach wie vor als eine Art Leistungssport an, was nicht selten erst zu Problemen führt. Dabei ist es bereits ein großer Fortschritt, wenn Männer für sich selbst erkennen, dass auch sie nur Menschen sind und nicht zu jeder Zeit wie eine Maschine funktionieren und volle Leistung bringen müssen.

Fazit zur Masturbations-Therapie bei Erektionsproblemen

Die Masturbations-Therapie bei Erektionsproblemen ist zwar keine gänzlich neue Methode, rückt aber in letzter Zeit mehr in den Fokus. Eine Ursache könnte darin bestehen, dass immer öfter psychische Probleme und Leistungsdruck zu Potenzproblemen führen. Insofern kann die Methode tatsächlich dabei helfen, Männern wieder etwas mehr Selbstvertrauen in die eigene Erektionsfähigkeit zu geben, sodass sich die Potenzprobleme im Idealfall in Luft auflösen.

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Ein Kommentar

  1. Auf jeden Fall ein Versuch wert, denn so kommt man ohne Medikamente gegebenenfalls schon zum Ziel!

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