Impotenz im jungen Alter

Bei Impotenz handelt es sich um ein Thema, das in unserer Gesellschaft gerne den älteren Schichten in der Gesellschaft zugeschrieben wird. Dabei ist es tatsächlich bereits in jungen Jahren häufig so, dass entsprechende Probleme auftreten.

Gerade die Entwicklung, dass mehr und mehr jüngere Männer von einer erektilen Dysfunktion und weiteren Sexualproblemen betroffen sind, was aus den Statistiken und Zahlen hervorgeht, gibt dabei Grund zur Sorge.

Die Ursachen sind zu sehr weiten Teilen veränderlich, und werden vor allem von der Umwelt herangetragen. Nach wie vor ist es hier also wichtig, entsprechende Wege zu kennen, um sich selbst von diesen Schwierigkeiten fernhalten zu können.

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Zu den häufigsten Ursachen bei Impotenz im jungen Alter sind:

  • Übergewicht
  • übermäßiger Alkoholkonsum
  • geringe sportliche Aktivität
  • Diabetes
  • Gefäßprobleme
  • Konsum pornographischer Inhalte

An diesen Faktoren lassen sich bereits einige Zusammenhänge erkennen, sodass die Probleme sich in der Folge auf einige Hauptursachen zurückführen lassen. Zum einen handelt es sich hierbei um einen ungesunden Lebensstil, der mit viel Fast Food, wenig Bewegung, sowie einem übermäßigen Konsum von Alkohol einhergeht.

Dadurch wird der Körper so belastet, dass sich zum Beispiel auch Gefäßprobleme ausbilden können, die eigentlich in diesem Alter ganz und gar unüblich sind.

Auf der anderen Seite führt die falsche Ernährung immer wieder auch zu Diabetes, was eben als eines der Hauptrisiken in diesem Falle gilt. Insgesamt lässt sich an diesen Faktoren natürlich einiges ändern, wenn man sich dazu bereiterklärt, einige neue Gewohnheiten in sein Leben zu integrieren.

 

Sexualisierung und Pornografie

Neben diesen Ursachen, die überwiegend von körperlicher und organischer Natur sind, gibt es einige psychische Probleme, die auch in dieser Gruppe der Bevölkerung immer mehr zum Tragen kommen. Dazu zählt zum Beispiel ein erhöhter Leistungsdruck, der sich vor allem durch die Sexualisierung des Alltags ergibt.

Junge Menschen erfahren so vermehrt ein verdrehtes Bild von Sexualität, was sich später wiederum negativ auf das eigene Liebesleben auswirken kann. Dies liegt zum Beispiel auch daran, dass viele Jugendliche mindestens einmal pro Woche pornografische Inhalte konsumieren, die ihnen ein solches Bild vermitteln. Die Auswirkungen werden dabei oft erst Jahre später erkennbar, was natürlich ebenfalls zu den Problemen zählt, die hier auftreten können.

Daneben gibt es noch weitere Faktoren, die hierfür Verantwortung tragen. Es beginnt zum Beispiel damit, dass der Stress in diesen Jahren oft sehr groß ist, der auch durch den allgemeinen Leistungsdruck zustande kommt. Auf der anderen Seite werden heute sehr häufig Medikamente eingenommen, da sich viele Menschen andernfalls dem Druck nicht mehr gewachsen sehen.

Allerdings sind es oft genau diese Medikamente, die mit ihren Nebenwirkungen dafür sorgen, dass sich die Impotenz nach und nach ausbildet.

 

Wie viele Männer sind betroffen?

Es gibt heute einige Studien, die sich mit dem Thema der Impotenz bei jungen Männern befasst haben. Am Ende zeigen sie alle mehr oder weniger deutlich, dass in etwa einer von zehn jungen Männern in einem Alter zwischen 18 und 24 Jahren unter Erektionsstörungen leidet.

Hinzu kommen noch einige weitere Sexualprobleme, wie zum Beispiel die vorzeitige Ejakulation, die in diesen Studien noch nicht berücksichtigt wurden. Diese Zahlen sind auch deshalb erschreckend, weil die Entwicklung in diesen Tagen genau in die falsche Richtung zu gehen scheint.

Denn es zeigt sich, dass immer mehr junge Männer unter Impotenz zu leiden haben, was natürlich einige Nachwirkungen nach sich ziehen kann. Demnach sollten die Menschen bereits in jungen Jahren klar darüber informiert werden, welchem Risiko sie sich hierbei selbst Tag für Tag aussetzen.

 

Die mögliche Prävention

Natürlich muss hier ganz klar zwischen den unterschiedlichen Fällen differenziert werden, denn nicht immer handelt es sich gleich um eine erektile Dysfunktion. Stattdessen ist es vollkommen normal, dass nicht an jedem Tag der Geschlechtsverkehr ganz nach den eigenen Vorstellungen verläuft.

Ärzte sprechen erst dann von einer wahrhaften erektilen Dysfunktion, wenn ein Mann in 70 Prozent der Fälle nicht mehr in der Lage ist, einen Geschlechtsakt zu vollziehen oder zu beenden.

Wer sich allerdings mit den verschiedenen Möglichkeiten befasst, mit denen einer Impotenz im jungen Alter vorgebeugt werden kann, der legt den wichtigen Grundstein für eine gesunde Zukunft. Dazu gehört zuerst einmal eine gute und ausgewogene Ernährung, auf der anderen Seite aber auch sportliche Aktivität, über die man sich einige Gedanken machen sollte.

Am Ende ist dies der beste Weg, um sich selbst diesem zusätzlichen Risiko erst gar nicht aussetzen zu müssen.

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