Erektion verbessern – Maßnahmen, die helfen können

Fast jeder 2. Mann über 65 Jahren leidet in Deutschland unter Potenzstörungen. Aber auch immer mehr jüngere Männer sind von einer unzureichenden Erektion betroffen. Daher ist der Wunsch nach einer normalen Erektionsfähigkeit sehr groß. Tatsächlich gibt es verschiedene Maßnahmen, die dabei helfen können, die Erektion verbessern zu können. Öfter gibt es für die Methoden zwar keine ausreichenden wissenschaftlichen Belege, aber dennoch berichten immer wieder Männer von ihren positiven Erfahrungen, was den Einfluss verschiedener Verhaltensweisen auf die Erektionsfähigkeit angeht. In unserem Blog möchten wir Ihnen einige dieser Maßnahmen vorstellen, die durchaus das Potenzial haben, die Potenz zu verbessern.

Für alle Naschkatzen: Dunkle Schokolade kann Erektion verbessern

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Ein ganz natürliches Mittel, mit dem es möglich ist, aktiv gegen Erektionsstörungen vorzugehen, ist Schokolade. Dabei kommt es allerdings darauf an, dass Sie sich für die richtigen Süßigkeiten entscheiden. Vollmilch-Schokolade wird voraussichtlich nicht dazu beitragen, die Erektionsfähigkeit zu verbessern, sondern es sollte dunkle Schokolade sein. Die wesentliche Eigenschaft dieser Schokoladenart besteht darin, den Pflanzenfarbstoff Epicatechin zu enthalten. Dieser hat die Aufgabe, bestimmte Stoffe im Organismus freizusetzen, die gefäßerweiternd wirken. Dass es sich dabei keineswegs um Hokuspokus handelt, konnte bereits eine Studie belegen, die von der University of California in San Francisco durchgeführt wurde. Die Studie führte zu dem Ergebnis, dass bereits täglich 45 Gramm Zartbitterschokolade, also im Durchschnitt ca. eine halbe Tafel, ausreichen, um die Blutgefäße um rund 10 Prozent zu erweitern.

Gewicht verlieren und Erektion verbessern

Ein nicht seltener Grund für eine mangelnde Potenz ist zu viel Fett im Körper. Sollten Sie beispielsweise einen BMI von über 25 oder gar 30 haben, kann es durchaus sein, dass das überschüssige Fett in ihrem Organismus Ihre Potenz einschränkt. So haben einige Experten herausgefunden, dass fettleibige Männer das Hormon Testosteron in das weibliche Hormon Östrogene umwandeln. Daraus resultiert eine geringere Menge an Testosteron im Körper bzw. der Östrogenspiegel steigt an. Dies wiederum hat einen negativen Einfluss auf die Erektionsfähigkeit.

Die gute Nachricht ist: Selbst eine geringere Reduzierung des Gewichts dafür sorgt, dass der Östrogengehalt wieder auf ein normales Maß reduziert wird und sich somit zumindest dieser, sich auf die Erektionsfähigkeit negativ auswirkender Faktor, relativ einfach ausschalten lässt. Auch für diese Behauptung gibt es bereits einen Nachweis, nämlich eine Studie des „Journal oft he American Medical Association“. Diese besagt, dass rund 30 Prozent aller untersuchten Männer mit einem BMI von mindestens 30 durch die Reduktion von lediglich 10 Prozent ihres Körpergewichts wieder eine bessere Erektion erzielen konnten.

Brombeeren als natürliches Potenzmittel

Wenn Sie nach natürlichen Mitteln suchen, die möglicherweise Ihre Erektion verbessern können, bietet sich auch die Brombeere als Frucht an. In diesem Fall sind es die sogenannten Anthocyane, welche in dieser Frucht enthalten sind, die für eine verbesserte Erektion verantwortlich sein können. Anthocyane sind Antioxidantien, welche die Haupteigenschaft haben, vor freien Radikalen zu schützen, die sich im Organismus befinden. Die freien Radikale wiederum haben die negative Eigenschaft, dass sie die Produktion von Stickstoffmonoxid reduzieren. Stickstoffmonoxid ist jedoch ein äußerst wichtiger Stoff im Zusammenhang mit einer ausreichenden Erektionsfähigkeit, da er dafür sorgt, dass die Blutgefäße geöffnet werden. Somit lässt sich ein direkter Zusammenhang herstellen, denn ein mangelhafter Stickstoffmonoxidgehalt im Blut lässt den Penis entschlafen.

Nichtraucher sind potenter!

Viele Lebensweisen, insbesondere im Bereich Bewegung, Ernährung und dem Vermeiden gesundheitsschädlicher Stoffe, können sich positiv auf die Erektionsfähigkeit auswirken und die Erektion verbessern. So ist es unter anderem erwiesen, dass Nichtraucher im Durchschnitt eine bessere Potenz als Raucher haben. Hören Sie also möglichst mit dem Pfaffen auf, denn durch Nichtrauchen können Sie Ihre Erektionsfähigkeit unterstützen und verbessern. Das Nikotin und zahlreiche weitere schädliche Stoffe in einer Zigarette, Zigarre oder Pfeife erhöhen nicht nur deutlich das Risiko von Lungenkrebs, Blasenkrebs und zahlreichen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sondern eben auch das Risiko, an Impotenz leiden. Grund ist die deutlich größere Gefahr, dass die Arterien verstopfen, sodass ein geringerer Blutfluss die Folge ist.

So hat eine Studie des „Journal of Urology“ belegt, dass Arterienverkalkung im schlimmsten Fall sogar bis zur vollständigen Impotenz führen kann.

Schlechte Nachricht für Surfer: WLAN kann Erektionsfähigkeit vermindern

Dass manche natürliche Stoffe die Fähigkeit haben, die Erektionsfähigkeit zu verbessern, ist durchaus nachvollziehbar und keine allzu überraschende Nachricht. Hätten Sie allerdings gedacht, dass das WLAN zu den Dingen gehört, welche die Erektionsfähigkeit negativ beeinflussen können? Tatsächlich ist es so, wie Wissenschaftler im Rahmen einer Studie belegen konnten, die von der Sheffield Universität durchgeführt wurde. Dies gilt allerdings nur unter der Voraussetzung, dass Sie öfter Ihren Lehrkörper auf Ihrem Schoß haben, was wir in der Praxis in vielen Situationen beobachten können, beispielsweise während einer Bahnreise oder im Park, wo viele Menschen mit ihrem Notebook auf einer Bank sitzen und arbeiten bzw. im Internet surfen.

Schon vier Stunden drahtloses Surfen mit dem Laptop auf dem Schoß pro Tag können dazu führen, dass Samen absterben. Die Studie konnte belegen, dass eben solche Samen, die sich neben einem Laptop mit WLAN befanden, in ihrer Beweglichkeit eingeschränkter waren als die Spermien der Versuchspersonen, die keinen Laptop auf dem Schoß hatten. Zudem wurde bei den Samen eine häufigere Veränderung im genetischen Erbgut festgestellt. Als Grund gaben die Wissenschaftler nicht (nur) – wie man vielleicht vermuten könnte – die erhöhte Wärmezufuhr durch den Laptop an, sondern vor allem die Strahlung der Radio-Signale.

Ruhig Blut bei zu geringem Blutfluss!

Erektionsstörungen sind meistens auf einen zu geringen Blutfluss im Penis zurückzuführen. Dabei sollten Sie dennoch ruhig Blut bewahren, denn Entspannung kann für eine Potenzsteigerung sorgen. Bei starker körperlicher und psychischer Anspannung wird das sogenannte Stresshormon Epinephrin (Adrenalin) vermehrt ausgeschüttet und gelangt dadurch in einem größeren Volumen in die Arterien. Dort kann es allerdings auf Dauer erhebliche Schäden anrichten, denn die Folge kann darin bestehen, dass sich die Blutgefäße verhärten. Daher ist es äußerst sinnvoll, Stress zu reduzieren und sich eine Pause zu gönnen, in der Sie einfach einmal entspannen können.

Mit Beckenbodentraining aktiv die Erektion verbessern

Manche Dinge führen dadurch, dass wenn Sie diese unterlassen, sie zu einer besseren Potenz führen. Beispiele sind das Rauchen oder auch zu viel Fett in der Nahrung. Es gibt allerdings auch einige Maßnahmen, mittels derer Sie aktiv etwas für eine bessere Potenzfähigkeit tun können. Dazu gehört sicherlich auch das Beckenbodentraining, welches die Erektionsfähigkeit sogar in einem deutlichen Umfang positiv beeinflussen kann. So konnte eine Studie aus Großbritannien belegen, dass rund 40 Prozent der Probanden eine Steigerung ihrer Erektionsfähigkeit erzielen konnten, die über einen Zeitraum von sechs Monaten täglich ihren Beckenboden trainiert haben. Dabei reicht vermutlich bereits drei Minuten Training pro Tag aus, in denen Sie beispielsweise Ihr Beckenboden 20 Mal für jeweils 10 Sekunden anspannen und dann wieder entspannen.

Radfahren ist nicht nur gesund

Radfahren kennen sicherlich auch Sie als einen Sport und Ausgleich, der fit hält und von nahezu allen Experten empfohlen wird. Dass Radfahren allerdings nicht nur gesund ist, wissen einige Wissenschaftler bereits seit längerer Zeit. Schuld daran ist insbesondere der Sattel, der bei Männern nicht selten dazu führt, dass der Penis zumindest leicht eingeklemmt wird. Dadurch wiederum verringert sich der Blutfluss, sodass männliche Radfahrer tatsächlich deutlich häufiger an Erektionsstörungen leiden wie Nicht-Radler. Schon ab drei Stunden Radfahren in der Woche wird es gefährlich. Wer seinem Hobby dennoch nachgehen möchte, dem empfehlen die Wissenschaftler spezielle Männersattel, die es mittlerweile im Handel gibt. Diese Sattel zeichnen sich dadurch aus, dass sie exakt an der Stelle, wo das beste Stück des Mannes sitzt, eine Einbuchtung bzw. Aussparung haben, sodass kein „Einquetschen“ erfolgen kann.

Unglaublich! Selbst Filmauswahl kann Erektionsfähigkeit beeinflussen

Hätten Sie gedacht, dass selbst die Auswahl Ihrer Lieblingsfilme dazu beitragen kann, dass Sie Ihre Erektion verbessern? Tatsächlich scheint es so zu sein, dass sich insbesondere Action-Filme positiv auf die Erektionsfähigkeit auswirken. Dies erklären Wissenschaftler damit, dass solche Filme mit viel Action den Testosteronspiegel ansteigen lassen. Bei Liebesfilmen hingegen wird eher das Gegenteil erreicht, denn in diesem Fall findet eine vermehrte Ausschüttung des Hormons Progesteron statt, welches eine eher einschläfernde Wirkung hat. Erklären Sie also einfach Ihrer Partnerin, dass sich ein Actionfilm positiv auf ihr Sexualleben auswirken kann. Dann schaut sie vielleicht zukünftig gerne mit Ihnen zusammen Terminator II anstatt Rosamunde Pilcher Filme.

Wasser trinken und Erektion verbessern

Selbst das normale Leitungswasser oder auch Mineralwasser kann dazu beitragen, Ihre Erektionsfähigkeit zu verbessern. Der Grund besteht in einem Flüssigkeitsverlust, der nicht selten dazu führt, dass eine Erektion nur kurz oder unzureichend aufrechterhalten werden kann. Diesen Verlust können Sie zum Beispiel durch Wasser ausgleichen. Studien haben ergeben, dass insbesondere ein Flüssigkeitsverlust von über zwei Prozent des Körpergewichts dazu führen kann, dass die Erektionsfähigkeit leidet. Die Erklärung ist ebenso einfach wie einleuchtend, denn durch den geringeren Flüssigkeitsgehalt wird das Blut dicker. Dickes Blut hingegen fließt natürlich langsamer durch den Körper und erreicht demzufolge nicht so schnell die Schwellkörper, wie es bei dünnerem Blut der Fall ist.

Wenn nichts mehr hilft: Potenzmittel als wirksame Lösung

Viele der zuvor genannten Methoden und Maßnahmen können dazu beitragen, dass Sie Ihre Erektion verbessern. Selbstverständlich gibt es allerdings nicht wenige Fälle, in denen diese Methoden keine ausreichende Wirkung erreichen. In solchen Fällen stehen wirksame Arzneimittel zur Verfügung, die häufig unter dem Begriff Potenzmittel zusammengefasst werden. Zu den bekanntesten dieser Medikamente gehören vor allem Viagra, Cialis und Levitra. Diese Potenzmittel wirken auf ganz ähnliche Art und Weise, nämlich dass sie einen Botenstoff beeinflussen, was letztendlich zu einem verstärkten Blutfluss in die Schwellkörper und somit zu einer besseren Erektion führt.

Im Gegensatz zu den zuvor genannten Methoden ist die Wirkung dieser Potenzmittel nicht nur in sehr vielen Studien nachgewiesen, sondern in der Summe auch deutlich größer, als einzelne der zuvor erwähnten Maßnahmen und Methoden. Dennoch können Sie es natürlich zunächst einmal – insbesondere bei leichteren Potenzproblemen – versuchen, zum Beispiel mehr zu trinken, Gewicht zu reduzieren oder bestimmte Nahrungsmittel zu essen. Sollte dies nicht helfen, stehen Ihnen immer noch die zuvor genannten Potenzmittel zur Verfügung.

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