Der Impotenz Selbsttest

Gerade beim Thema der Impotenz stellen sich natürlich viele Männer die Frage, ob sie denn nun selbst auch betroffen sind. Aufgrund der Tatsache, dass ganz unterschiedliche Definitionen der erektilen Dysfunktion kursieren, wird es nicht einfacher, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Wer sich aber einige Gedanken macht, der kann auch mittels eines einfachen Online Selbsttests herausfinden, ob er selbst darunter leidet. Dabei können zumindest einige Anzeichen für folgende Ursachen aufgezeigt werden:

  • körperliche Faktoren
  • emotionale Faktoren
  • psychische Faktoren

Heute bieten sich in den Zeiten des Internets natürlich ganz unterschiedliche Methoden, um die Impotenz genauer zu untersuchen. Dabei ist es im Selbsttest noch immer nicht möglich, genauere und diagnostische Rückschlüsse darauf zu ziehen, was nun genau die Ursache für das auftretende Phänomen sein könnte. Zumindest die Unterscheidung zwischen mentalen und körperlichen Ursachen ist aber in manchen Fällen möglich. Der Selbsttest an sich kann über das Internet sogar kostenlos genutzt werden, sodass sich in der Regel auch hieraus keine zusätzlichen Hürden oder Schwierigkeiten ergeben sollten.

Hilfreich kann es natürlich sein, in erster Linie auf sehr renommierte Seiten zu setzen, die auch bereits von anderen Betroffenen empfohlen worden sind.

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Selbsttests im Internet

Im Internet gibt es verschiedene Tests, die in Form von einigen Fragen ausgefüllt werden müssen. Ein guter Test muss dabei aber ganz unterschiedliche Themengebiete ansprechen, was schließlich zur Folge hat, dass in etwa 25 bis 30 Fragen präzise und genau beantwortet werden müssen. Dabei wird auch Rücksicht auf mögliche körperliche Ursachen genommen, die zum Teil auch gesundheitliche Auswirkungen haben können. Nun sollten sich die Betroffenen natürlich darüber im Klaren sein, dass es sich bei derartigen Befragungen nie um einen diagnostischen Test handelt.

Dies bedeutet, dass das Testergebnis nicht für eine Behandlung herangezogen werden sollte, da es eben keine von ärztlicher Seite gestellte Diagnose zu ersetzen weiß. Doch zumindest lässt sich daran eine klare Tendenz ablesen, die dann auch entscheidend dafür sein kann, wie weiter mit den Entwicklungen verfahren wird.

Leide ich unter einer erektilen Dysfunktion?

Des Weiteren sollte unbedingt viel Wert darauf gelegt werden, dass die gestellten Fragen mit bestem Gewissen beantwortet werden. Dies liegt auch daran, dass viele Männer etwas dazu neigen, sich sogar in einem Selbsttest selbst zu betrügen, und die eigene Situation somit als besser zu beschreiben, als sie im Grunde genommen ist. Da wirklich jede einzelne Frage einen großen Einfluss auf das letztendliche Ergebnis haben kann, ist es vordergründig von Bedeutung, bereits von Anfang an einige klare Gedanken zu formulieren.

Es ist nicht zielführend, die eigene Situation in irgendeiner Weise zu beschönigen, nur um sich dadurch vor den unangenehmen Tatsachen drücken zu können. Wer daher wirklich einen Nutzen aus dem Selbsttest ziehen möchte, der sollte auf jeden Fall mit gutem Gewissen starten, und die Fragen mit einer gewissen Sorgfalt bearbeiten. Dadurch wird auch das Ergebnis am Ende noch genauer und verlässlicher.

 

Der Selbsttest bezüglich emotionaler Ursachen

Um die mentalen Ursachen noch besser erkennen zu können, gibt es auch die Möglichkeit, einen Test mit einem speziellen Ring in die Wege zu leiten. Sollte das Problem nämlich auf emotionalen Ursachen, wie Zuständen der Angst, oder einem zu hohen Stress im Alltag beruhen, so ist der Körper im Schlaf noch immer in der Lage, eine Erektion aufzubauen. Bei einem gesunden Mann, der nicht unter körperlichen Ursachen leidet, die zu einer erektilen Dysfunktion führen können, tritt dieser Effekt zwischen vier und fünf Mal pro Nacht auf.

Nun kann aus einer gut sortierten Apotheke ein Ring gekauft werden, der vor dem Schlafengehen am Penis angebracht wird. Durch die Weitung bei einer nächtlichen Erektion erleidet das spröde Material dann einige Bruchstellen, die sich am nächsten Morgen deutlich erkennen lassen. So kann zumindest eine gewisse Wahrscheinlichkeit nachgewiesen werden, dass der mangelnden Fähigkeit zur Erektion eine emotionale Ursache zugrunde liegt. Dieser Selbsttest ist an und für sich sehr kostengünstig, und wird auch von Ärzten im Rahmen der Untersuchungen immer wieder eingesetzt.

Keine Alternative zur ärztlichen Untersuchung

Nun sollte der Selbsttest nicht als eine Möglichkeit gesehen werden, um den Besuch beim Arzt umgehen zu können. Nach wie vor mag dies eine etwas unangenehme Angelegenheit sein, doch nur mittels professioneller Untersuchungen lässt sich wirklich eine genaue Diagnose stellen. Manche Ärzte empfehlen aber sogar, eine Selbst-Anamnese vor dem Besuch beim Arzt durchzuführen. So können zumindest die Eindrücke, die dort gesammelt wurde, direkt an den medizinischen Berater übermittelt werden.

Der Arzt kann in der Folge zum Beispiel erkennen, ob weitere körperliche Untersuchungen erfolgen, oder ob davon ausgegangen werden kann, dass es sich um einen Fall der psychischen Impotenz handelt, bei der es besser ist, sich direkt an einen guten Psychotherapeuten zu wenden.

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