Vakuumpumpe (Penispumpe) gegen Impotenz

Eine Vakuumpumpe, oder auch Penispumpe genannt, ist ein aufsetzbarer Zylinder, der zur Behandlung einer erektilen Dysfunktion eingesetzt werden kann, inzwischen aber auch als klassisches Sexspielzeug sehr beliebt ist. In erster Linie geht es darum, einen Unterdruck zu erzeugen, der es dann möglich macht, eine Erektion zu erlangen. Doch worauf sollte denn bei der Anwendung genau beachtet werden, und in welchen Fällen von Impotenz sind besonders gute Resultate zu erwarten?

vakuumpumpe

Für wen ist die Vakuumpumpe geeignet?

Zuerst sollten sich die Menschen hier natürlich die Frage stellen, in welchen Fällen die Pumpe denn wirklich zu den gewünschten Ergebnissen führen kann. Mithilfe der Pumpe ist es zum Beispiel möglich, eine verschlechterte Durchblutung zu überwinden, die den Mann ansonsten daran hindert, noch eine ausreichende Erektion aufzubauen und diese zu halten.

Sollten die Blutgefäße, die für die Erektion von ganz elementarer Bedeutung sind, in Mitleidenschaft gezogen worden sein, kann dies durch die zusätzliche Anregung durch die Penispumpe wieder ausgemerzt werden. Somit können zum Beispiel die Männer auf Potenzmittel verzichten, die an einer Unverträglichkeit zu leiden haben, oder die nicht mehr dazu bereit sind, die dauerhaften Kosten der medikamentösen Therapie der erektilen Dysfunktion zu tragen. Wer dagegen bereits über eine genaue Diagnose von ärztlicher Seite verfügt, der sollte sich auch über die verschiedenen Gefahren informieren, die aus der Anwendung der Vakuumpumpe resultieren können.

 

Wie wende ich die Vakuumpumpe richtig an?

Erst einmal gilt es hier anzumerken, dass es auch bei der Anwendung von einer Penispumpe zu Problemen führen kann. Diese lassen sich in aller Regel auf eine unsachgemäße Anwendung zurückführen, weshalb es dringend notwendig ist, sich hierzu einige Gedanken zu machen. Vor der ersten Anwendung beim gemeinschaftlichen Geschlechtsverkehr kann es daher sehr hilfreich sein, sich erst einmal selbst mit den Mechanismen vertraut zu machen. Folgende Dinge gilt es hier unbedingt zu beachten, um zusätzliche Gefahren zu vermeiden:

  • die passende Größe finden
  • ausreichend Gleitgel verwenden
  • den Druck vorsichtig regulieren
  • Penisring nicht länger als 30 Minuten tragen

Der Zylinder der Penispumpe wird dabei auf den noch schlaffen Penis aufgesetzt, wobei es wichtig ist, genügend Gleitgel zu verwenden. Dies liegt daran, dass es ansonsten bei dem Entfernen des erigierten Penis aus dem Zylinder zu Komplikationen und Schmerzen kommen kann. Nun geht es um den Druck, der im Inneren der Pumpe erzeugt werden soll.

Hier gilt es, das richtige Maß zu finden, um auf gesundem Wege eine Erektion erreichen zu können. Gute Pumpen verfügen über einen kleinen Regler, der dazu verwendet werden kann, um den richtigen Wert für sich zu finden. Bei zu hohem Druck kann es zur Bildung von Blutblasen kommen, die unter anderem zu längerfristigen körperlichen Schäden führen können. Da dies wiederum sich sehr negativ auf die Potenz auswirken würde, gilt es, diese Nebenwirkung zu vermeiden.

 

Aufbau und Halten der Erektion mit der Penispumpe

pumpeIst der richtige Druck erreicht, kann der Penis aus der Pumpe entfernt werden. Männer haben hier sehr häufig das Problem, dass die Erektion bereits nach kurzer Zeit wieder abklingt. Dies kann zum einen darauf zurückzuführen sein, dass die Blutgefäße nicht mehr dazu in der Lage sind, genug Blut in die Schwellkörper zu leiten.

Auf der anderen Seite kann bei manchen Männern der Beckenboden zu schwach sein, um den venösen Rückfluss des Bluts aus den Schwellkörpern zu verhindern. Deshalb verfügen manche Pumpen über einen kleinen Ring, der sich an der Unterseite der Pumpe befindet, und der nach der Anwendung auf den erigierten Penis gezogen werden kann.

Von diesem Moment an stockt der Blutfluss, sodass die Erektion gehalten werden kann. Auf der anderen Seite sollte dieser Ring wirklich nur für die Zeit des Geschlechtsverkehrs gehalten, und danach wieder entfernt werden. Die maximale Dauer ist nach in etwa 30 Minuten erreicht, da die Blutgefäße bei einer längeren Dauer noch zusätzlich in Mitleidenschaft gezogen werden könnten. Dies liegt daran, dass es ansonsten zu weiteren Nebenwirkungen, wie zum Beispiel dem berüchtigten Priapismus kommen kann.

 

Ist die Vakuumpumpe die Lösung?

Natürlich ist es auch für den Mann etwas ungewohnt, auf ein solches Produkt beim Geschlechtsverkehr zurückgreifen zu müssen. Ein klärendes Gespräch mit der Partnerin über die erektile Dysfunktion und die angestrebte Lösung kann dabei helfen, die Akzeptanz noch weiter zu erhöhen. Somit wird die Verwendung der Vakuumpumpe in der Regel akzeptiert, schließlich kann sie für beide Seiten zu einem durchaus befriedigenden Geschlechtsverkehr führen. Am Ende kann die Pumpe dabei sogar mehrmals täglich angewandt werden, ohne Nebenwirkungen zu verursachen.

Dennoch handelt es sich hier nur um eine kurzfristige Möglichkeit, um die Dysfunktion zu überwinden, was jedem Mann bewusst sein sollte. Um auf lange Sicht gesehen vielleicht auch wieder auf die Pumpe verzichten zu können, sollten zusätzliche Maßnahmen, wie eine ärztliche Diagnose und eine entsprechende Behandlung der Ursachen, in Betracht gezogen werden.

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