Ab wann erektile Dysfunktion? Definition und Behandlung

Im Alltag wird öfter von Impotenz oder Potenzstörungen gesprochen. Tatsächlich leiden immer mehr Männer auch in Deutschland unter Erektionsstörungen, die ganz unterschiedliche Ursachen haben können. In der Fachsprache wird allerdings meistens nicht von Potenzstörungen oder Impotenz gesprochen, sondern stattdessen von einer erektilen Dysfunktion. Aufgrund der wachsenden Zahlen von Männern, die Probleme mit ihrem Sexualleben haben, stellen sich immer mehr Männer die Frage: ab wann erektile Dysfunktion? Gemeint ist damit, bei welchen Beschwerden man eigentlich von einer solchen Dysfunktion oder auch Impotenz spricht. Behandelt werden kann die Störung – je nach Ursache – mit Potenzmitteln, die Sie auch per Ferndiagnose erhalten können.

Erektile Dysfunktion – eine Definition

Es gibt verschiedene Störungen, die in der Sexualität des Mannes auftreten können. Teilweise werden für Beschwerden unterschiedliche Begriffe genutzt, die mitunter synonym verwendet und in gewisser Weise auch etwas durcheinander geworfen werden. So sind es beispielsweise die folgenden Bezeichnungen, die für Sexualstörungen beim Mann verwendet werden:

  • Potenzprobleme
  • Erektionsstörungen
  • Potenzstörungen
  • Impotenz
  • Erektile Dysfunktion

Die fachlich korrekte Bezeichnung für im Prinzip jede Art einer Erektionsstörung ist erektile Dysfunktion. Die Dysfunktion beschreibt einen Vorgang, der darin besteht, dass die Erektion nicht wie eigentlich vorgesehen funktioniert. Vereinfacht ausgedrückt heißt das, dass das Glied des Mannes in diesem Fall nicht dazu in der Lage ist, eine ausreichende Härte zu erreichen, um einen normalen Geschlechtsverkehr durchführen zu können. Dabei geht es allerdings nicht nur um die unzureichende Steife des Penis, sondern Erektionsstörungen können ebenfalls beinhalten, dass die Härte nur einen sehr kurzen Zeitraum hinweg aufrechterhalten werden kann. Nicht zu verwechseln ist die erektile Dysfunktion mit einer verringerten Libido, denn meistens leiden die betroffenen Männer nicht zusätzlich unter einer geringeren sexuellen Lust, sondern eben vor allem darunter, dass der Penis nicht mehr ausreichend steif wird.

Erektile Dysfunktion mit Potenzmitteln behandeln

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Laut der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) gibt es ein bestimmtes Krankheitsbild, ab dem von einer erektilen Dysfunktion gesprochen wird. Diese Definition ist daher durchaus eine Antwort auf die Frage: ab wann erektile Dysfunktion? Konkret definiert die Gesellschaft eine Dysfunktion so, dass es sich um ein Krankheitsbild mit einer Dauer von mindestens sechs Monaten handeln muss, innerhalb dessen 70 Prozent oder mehr aller Versuche, einen normalen Geschlechtsverkehr zu haben, nicht zum Erfolg führen. Anders ausgedrückt bedeutet dies, dass maximal ein Drittel aller Versuche von Erfolg gekrönt ist, der Penis des Mannes also eine ausreichende Härte erreicht.

Erektile Dysfunktion von Impotenz abgrenzen

Sehr häufig werden verschiedene Begriffe synonym verwendet, wie zum Beispiel Erektionsstörungen, erektile Dysfunktion und Impotenz. Insbesondere die zwei Fachbegriffe erektile Dysfunktion und Impotenz sollten allerdings voneinander abgegrenzt werden. Unter Impotenz wird nämlich in aller Regel verstanden, dass der Mann überhaupt nicht mehr dazu in der Lage ist, eine annähernd ausreichende Erektion zu erhalten. Bei einer erektilen Dysfunktion besteht diese Möglichkeit hingegen noch, auch wenn die meisten Versuche, einen befriedigenden Geschlechtsverkehr zu erreichen, auch in diesem Fall fehlschlagen. Überhaupt nicht zu tun hat übrigens Impotenz oder auch die erektile Dysfunktion mit Sterilität. Diese bedeutet nämlich, dass der betroffene Mann nicht fähig zur Fortpflanzung ist, also Zeugungsunfähigkeit besteht. Dies liegt in erster Linie daran, dass die Spermien eine eher schlechte Qualität haben oder zu wenig Spermien vorhanden sind. Mit der Erektionsfähigkeit hat Sterilität allerdings überhaupt nichts zu tun.

Welche Ursachen kann eine erektile Dysfunktion haben?

Es gibt zahlreiche Ursachen, die zu Potenzstörungen bzw. einer erektilen Dysfunktion führen können. Man nimmt daher in Fachkreisen eine Zweiteilung vor, nämlich zum einen in die Gruppe der organischen und zum anderen der psychischen Ursachen. Da die Erektion an sich ein durchaus komplexer Vorgang ist, weil Blutgefäße, Nerven, Hormone und Muskeln zusammenspielen müssen, ist es medizinisch verständlich, dass es zahlreiche Ursachen von Potenzstörungen gibt, denn umgangssprachlich kann es an vielen Stellen haken. Nicht selten sind Erektionsstörungen allerdings auch nur ein Symptom einer zugrundeliegenden Erkrankung, wie zum Beispiel:

  • Diabetes
  • Arterielle Durchblutungsstörung
  • Neurologische Erkrankung
  • Koronale Herzerkrankung

Neben den organischen Ursachen treten insbesondere bei jüngeren Männern immer öfter auch psychische Probleme in den Vordergrund, wenn es darum geht, was der Grund für eine erektile Dysfunktion sein kann. Dabei spielen unter anderem Stress, Leistungsdruck, Konflikte in der Partnerschaft und ein geringes Selbstwertgefühl eine definitiv nicht zu unterschätzende Rolle. Darüber hinaus gibt es noch einige andere Ursachen für eine erektile Dysfunktion, wie zum Beispiel spezielle Arzneimittel, Konsum von Alkohol sowie Nikotin. Eine wichtige Aufgabe der Mediziner besteht daher beim Verdacht auf eine erektile Dysfunktion, die eigentliche Ursache zu diagnostizierten. Bei psychischen Problemen muss nämlich eine andere Behandlung erfolgen, als wenn die Ursache für die Dysfunktion rein organisch ist.

Wie wird die erektile Dysfunktion behandelt?

Die Behandlung der erektilen Dysfunktion richtet sich in erster Linie danach, ob es sich um eine organische oder psychische Ursache handelt. Bei seelischen Problemen kann der Betroffene oftmals bereits selbst etwas tun, wie zum Beispiel Entspannungsübungen oder zu viel Stress vermeiden. Bei physischen Ursachen stellt sich die Lage etwas anders dar, denn in diesem Fall können vor allem sogenannte Potenzmittel wie Viagra oder Cialis helfen. Wird die Erektionsstörungen also beispielsweise durch einen zu geringen Blutfluss in den Penis verursacht, besteht eine sehr gute Chance, dass Potenzmittel wie Viagra, Cialis oder auch Levitra die Probleme beseitigen können.

Viele Männer haben an dieser Stelle allerdings die Scheu, überhaupt einen Arzt aufzusuchen und über ihre Erektionsprobleme zu berichten. Trotzdem ist zumindest die Erstdiagnose sehr wichtig, denn sind beispielsweise psychische Ursachen für die Erektionsprobleme verantwortlich, können Potenzmittel in aller Regel nicht alleine helfen. Sollten es jedoch eindeutig eine organische Ursache sein, stellen die Potenzmittel eine sehr gute Lösung dar. Die verschreibungspflichtigen Medikamente müssen nicht zwangsläufig in der Apotheke vor Ort abgeholt werden und Sie müssen auch nicht jedes Mal ein Rezept Ihres Arztes vor Ort abholen. Eine völlig legale Alternative ist nämlich die sogenannte Ferndiagnose.

Potenzmittel per Ferndiagnose erhalten

Das Thema Medikamente aus dem Internet ist nicht ganz einfach, insbesondere dann, wenn es sich um verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Nicht wenige Anbieter sind nämlich unseriös und vertreiben sogar Fälschungen bzw. gepanschte Medikamente. Auf der anderen Seite existieren jedoch diverse seriöse Anbieter, über die Sie beispielsweise auch per völlig legaler Ferndiagnose Potenzmittel erhalten können. Ein Beispiel ist unter anderem MediPalast, über den Sie unter anderem Potenzmittel wie Viagra, Cialis und Levitra erhalten können. In diesem Fall nutzen Sie das System der Ferndiagnose, welches beinhaltet, dass Sie einen Fragebogen zu Ihren Beschwerden ausfüllen und ein in der EU zugelassener Mediziner Ihnen anschließend das zum Erhalt des Potenzmittels benötigte Rezept ausstellt. Dieses Rezept leitet der Arzt an eine kooperierende Versandapotheke weiter, die Originalmedikamente liefert. Meistens erhalten Sie das bestellte Medikament bereits nach wenigen Werktagen, sodass Sie Ihre Potenzprobleme vielleicht schnell in den Griff bekommen.

 

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